„Ich bin nicht fotogen“
Was beim Personal Branding Shooting wirklich hilft
„Ich brauche dringend neue Bilder für meine Website. Aber ganz ehrlich: Ich bin einfach absolut nicht fotogen.“
Dieser Gedanke geistert durch die Köpfe von erstaunlich vielen Menschen, die beruflich den nächsten Schritt gehen wollen, beim Thema Fotoshooting aber am liebsten schlagartig den Raum verlassen würden.
Vielleicht steht bei dir ein Website-Relaunch an. Vielleicht brauchst du Fotos für LinkedIn, einen wichtigen Vortrag oder die Presse. Dein Business läuft längst professionell – nur bei der Vorstellung, vor einer Linse zu stehen, zieht sich in dir alles zusammen.
Was soll ich da eigentlich machen? Wohin mit den Händen? Lächeln oder ernst schauen? Und warum sieht mein Gesicht auf Fotos gefühlt ganz anders aus als morgens im Spiegel?
Die gute Nachricht ist: Du musst vor der Kamera schlichtweg gar nichts können.
Ein gutes Personal Branding Shooting verlangt von dir keine Model-Skills. Es ist mein Job, eine Umgebung zu schaffen, in der du dich sicher fühlst – damit Bilder entstehen, die sich nach dir anfühlen.
Was „nicht fotogen“ eigentlich wirklich bedeutet
Wenn jemand zu mir sagt: „Ich bin unmöglich zu fotografieren“, steckt dahinter fast nie die Realität. Meistens sind es einfach schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit.
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Vielleicht magst du zufällige, unvorteilhafte Party-Schnappschüsse von dir nicht.
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Vielleicht wirst du automatisch steif, sobald eine Kamera auf dich gerichtet wird.
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Vielleicht kennst du bisher nur klassische Businessporträts, bei denen du irgendwo vor einer grauen Wand stehen und auf Kommando nett schauen solltest.
Das hat nichts mit deiner Wirkung zu tun, sondern mit der Situation.
Gerade bei Founderinnen, Coaches, Berater:innen und Selbstständigen will niemand eine perfekt einstudierte Pose sehen. Deine Kundinnen und Investorinnen wollen die Person wahrnehmen, der sie später auch im Call begegnen, mit der sie Projekte rocken oder Ideen entwickeln.
Warum „Sei einfach ganz natürlich“ der schlechteste Ratschlag überhaupt ist
Aufforderungen wie „Jetzt mach einfach mal ganz locker!“ sind genau der Moment, in dem das Gehirn komplett ausschaltet und man vergisst, wie Menschen normalerweise stehen.
Deshalb gibt es bei mir kein hilfloses Abwarten vor der Kamera. Ich gebe dir durchgehend klare, kleine Impulse:
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„Dreh dich mal ein Stückchen rüber ins Licht.“
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„Geh mal drei Schritte auf mich zu.“
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„Schau kurz zu dem Café da drüben.“
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„Nimm die Hände ganz locker in die Taschen.“
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„Einmal tief ausatmen und die Schultern fallen lassen.“
Manchmal reicht ein kleiner Hinweis. Manchmal braucht es am Anfang etwas mehr Führung. Und wenn ein Moment von alleine fließt, halte ich mich im Hintergrund. Wir arbeiten mit dem, was im Moment passiert – nicht mit einer ausgedruckten Liste fremder Posen.
Warum wir keine fremden Pinterest-Posen kopieren
Natürlich könnte man sich vorher zwanzig Pinterest-Bilder abspeichern und versuchen, jedes Motiv nachzustellen.
Das Problem dabei: Ein Foto kann technisch perfekt ausgeleuchtet sein und trotzdem künstlich wirken, weil die Haltung gar nicht zu deiner Persönlichkeit passt. Ich möchte nicht, dass du am Ende genauso dastehst wie zehn andere Gründer:innen auf LinkedIn.
Deshalb besprechen wir vorab in der Vorbereitung auf dein Personal Branding Shooting:
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Wofür brauchst du die Bilder konkret?
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Welche Seite deiner Persönlichkeit soll sichtbar werden?
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Wie kleidest du dich, wenn du dich richtig wohlfühlst?
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Welche Dinge aus deinem Arbeitsalltag (Notizbuch, Laptop, Werkzeuge) können wir einbinden?
Damit steht unser Rahmen. Wie wir diesen Rahmen vor Ort mit Leben füllen, ergibt sich ganz entspannt beim Fotografieren.
Bewegung schlägt die beste Pose
Wenn man stillstehen muss und merkt, dass eine Linse auf einen gerichtet ist, fängt man automatisch an zu denken. Und Denken ist der Feind von natürlichen Gesichtsausdrücken.
Deshalb fotografiere ich am liebsten in Bewegung. Wir spazieren durch den Berliner Kiez, wechseln die Straßenseite, quatschen kurz, setzen uns auf eine Bank oder nutzen deinen echten Arbeitsplatz.
Sobald dein Körper etwas zu tun hat, lässt die gedankliche Anspannung nach. Oft entsteht das beste Motiv genau in der Sekunde, in der du vergessen hast, was dein linker Arm gerade macht.
Was du selbst tun kannst, wenn du dich für unfotogen hältst
Du musst vor dem Shooting kein Posing-Training absolvieren. Ein paar einfache Dinge helfen dir aber schon vorher:
1. Sag mir ehrlich, wie es dir geht
Du musst mir gegenüber nicht die Selbstbewusste vorspielen. Wenn du bestimmte Blickwinkel an dir gar nicht magst oder bei früheren Shootings schlechte Erfahrungen gemacht hast: Sag es mir einfach. Dann weiß ich genau, worauf ich achten muss.
2. Zieh Kleidung an, in der du dich erkennst
Zwing dich für das Shooting in keine künstliche „Business-Uniform“. Wenn du im Alltag nie einen Blazer trägst, zieh für die Bilder keinen an. Kleidung soll dir Bewegungsfreiheit und Sicherheit geben – nicht das Gefühl, verkleidet zu sein.
3. Denke an Einsatzbereiche, nicht an Posen
Frag dich vorab nicht: „Wie muss ich stehen?“ Frag dich lieber: „Wo brauche ich das Bild?“ Brauchen wir ein Querformat für den Website-Header? Ein freundliches Porträt für deinen Newsletter? Ein dynamisches Bild beim Gehen für LinkedIn? Aus diesen praktischen Aufgaben ergeben sich die passenden Situationen am Set ganz von allein.
4. Gib dir selbst kurz Zeit
Niemand muss beim ersten Klick sofort entspannt lächeln. Wir haben bei unseren Shootings Zeit. Wir trinken erst mal in Ruhe einen Kaffee, schauen uns die ersten Bilder auf dem Display an und tasten uns Schritt für Schritt heran.
Und was machen wir mit den Händen?
Ah, die Hände. Sie führen offenbar ein völlig autonomes Eigenleben, sobald eine Kamera auftaucht.
Keine Sorge: Du musst sie nicht krampfhaft falten. Du kannst etwas halten (deinen Kaffeebecher, ein Notizbuch, deine Brille), sie locker in die Manteltaschen stecken, dich irgendwo anlehnen oder sie beim Gehen ganz natürlich mitbewegen.
Und wenn es doch mal merkwürdig aussieht? Dann sage ich es dir direkt und wir ändern es. Du musst am Set nicht gleichzeitig Fotograf:in und Motiv sein. Das Überprüfen ist mein Job.
Sichtbarkeit bedeutet nicht, makellos zu sein
Deine Personal Brand besteht nicht darin, wie ein glattgebügeltes Magazin-Model zu wirken. Menschen buchen dich wegen deiner Expertise, deiner Haltung und deiner Energie.
Deshalb darf deine Bildstrecke unterschiedliche Facetten zeigen:
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Konzentriert und im Flow
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Herzlich lachend
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Nachdenklich und ruhig
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Im Gespräch oder in Bewegung
Eine gute Personal-Branding-Serie besteht nicht aus 25 Versionen desselben Lächelns. Sie zeigt einen echten Menschen bei echter Arbeit.
Was ist, wenn die Kameraunsicherheit tiefer sitzt?
Ein bisschen Aufregung ist völlig normal und legt sich nach zehn Minuten.
Wenn du jedoch merkst, dass das Thema Sichtbarkeit bei dir tiefere Ängste, Scham oder starken Druck auslöst, können wir das vorab auffangen. Neben meiner Arbeit als Fotografin bringe ich Erfahrung aus dem Coaching-Bereich mit. Auf Wunsch können wir vor dem Shooting eine gezielte Coaching-Einheit einbauen, um dein Nervensystem zu beruhigen.
Das ist kein Muss – aber ein sicherer Raum, wenn du dir diese Extra-Unterstützung wünschst.
Fazit: Du brauchst kein Modeltalent. Du brauchst den passenden Rahmen.
Du musst mir vorab nicht beweisen, wie „unfotogen“ du bist.
Mein Ziel ist es nicht, aus dir eine andere Person zu machen. Ich möchte zeigen, wie du wirkst, wenn du in deinem Element bist: professionell, nahbar und zu 100 % du selbst. Dafür brauchen wir keine starren Posen, sondern etwas Zeit, schönes Licht in Berlin und eine entspannte Atmosphäre.
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Lass uns gemeinsam die Motive entwickeln, die deine Arbeit genau so zeigen, wie sie ist.
